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Wissenswertes zum Wickeln

windelstation

Eine kleine Zusammenfassung

Was brauche ich zum Wickeln?
Auch bei diesem Thema bietet uns der Markt eine Fülle von Möglichkeiten und damit verbunden oft die Unsicherheit, was man denn wirklich braucht. Nachfolgende Dinge sind bei uns im täglichen Gebrauch:

  • Wickelunterlage - möglichst groß, denn schnell ist aus dem kleinen Wesen ein großes geworden...
  • Handtuch - als Ablage für Kopf und Rücken, das ist einfach kuscheliger
  • Wattepads & warmes Wasser - reinigt weich und schonend
  • Windeln - werden häufig gewechselt
  • Creme - wir benutzen die Creme von Weleda und sind mit dieser sehr zufrieden
  • Olivenöl - ins Wasser geträufelt, hilft bei der Reinigung und hinterlässt einen dünnen Ölfilm auf der Haut. Wir benutzen abwechselnd mal Öl, mal Creme (alle 1-2 Tage einmal)..

Welche Windeln?
Hier sind unsere Tests sehr eindeutig verlaufen:
Am besten schützt und passt immer noch die Pampers... Gerade am Anfang lohnt es sich meiner Meinung nach in die „teureren“ Pampers zu investieren, denn durch die bessere Passform läuft hier deutlich seltener eine Windel aus. Außerdem unterscheiden wir zwischen „Tagwindel“ und „Nachtwindel“. Nachts bekommt unser Mädchen die Sorte: Pampers Baby Dry, welche mehr Flüssigkeit aufnehmen kann, und Tags bekommt sie: Pampers Simply Dry, welche tatsächlich auch günstiger sind als beispielsweise die Eigenmarke von dm. Mit Stoffwindeln haben wir uns nie ernsthaft beschäftigt, denn mit unserem kleinen Spuckmädchen hatten wir einfach schon genug Wäsche. Inzwischen ist sie so groß und aktiv geworden, dass sie die Stoffwindeln wohl auch eher behindern würden. Ich kann euch darüber also leider nichts berichten...

Zu dick, zu dünn, zu grün, zu gelb,...
Ist das alles noch normal? Ganz einfach. Ja.
Solange das Kind gestillt wird, ist es ganz normal, dass sich Farbe, Konsistenz und Häufigkeit des Stuhlgangs ändern. Nichts davon ist bedenklich oder müsste behandelt werden, solange das Kind ansonsten gesund erscheint. Unser Kinderarzt berichtete uns sogar von Babys, die 20 Tage lang gar keinen Stuhlgang hatten. Auch das ist also theoretisch unbedenklich, solange das Kind noch voll gestillt wird. Erst mit Einführung von Beikost wird sich der Stuhlgang verändern und sieht dann auch aus wie bei uns.

“Kackiexplosion“ - ein paar Tipps
Auch die beste Pampers läuft irgendwann mal über... Dabei heraus kommt ein entsprechend umgefärbter Body und wenn es gut kommt auch noch Hose und Pullover ;) Auch hier kann ich empfehlen, Wickelbodys zu benutzen. So bekommt man das Baby schnell aus dem Schlamassel befreit, ohne noch mehr anzurichten...
Andere Bodys sind etwas kniffliger und ich gebe an dieser Stelle gerne zu, dass ich in manchen Situationen schon kurz davor war die Schere zu holen, doch es gibt eine bessere Lösung. Die Bodys sind so genäht, dass sie auch problemlos nach unten ausgezogen werden können! So bleibt das Köpfchen verschont und der Body heil. Super.

Nächste Frage: Wie zur Hölle soll man diese Flecken rauskriegen?!
Einmal „verunglückte“ Bodys neigen dazu, auch nach der heißesten Kochwäsche eine hartnäckig gelbe Färbung zu behalten. Die einfache Lösung ist hier eine kurze Behandlung vor der Wäsche. Mit Bürste und Gall- oder Kernseife einreiben und mitwaschen. So wird alles wieder sauber und es kann wieder von vorne losgehen ;)

Kleine Anmerkung zum Schluss: ja, das ist der Punkt an dem Rollenteilung endet. Sorry, Mamis ;)

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