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Einschlafverhalten & -rituale in Entwicklung 0-16 Monate

einschlafen

Wie mein Baby am friedlichsten Einschlief

Bei vielen fängt die Verunsicherung schon vor der Geburt an. Spieluhr hören, Musik vorspielen, Geschichten vorlesen. All das soll dem ungeborenen Kind helfen, später leichter in den Schlaf zu finden. Dabei ist es ganz einfach und jede Mutter wird intuitiv das Richtige tun. Nämlich hochnehmen, kuscheln, stillen und mit beruhigender Stimme sprechen. Mehr braucht ein Baby nicht, und jeder Ratgeber, der behauptet man bräuchte unbedingt spätestens ab dem dritten Monat ein festes Einschlafritual, liegt unfassbar falsch. Das Einschlafritual ändert sich ständig, genauso wie das Baby sich verändert. Mal ist es zwei Wochen so, dann wieder völlig anders. Das Ritual wird dem Kind angepasst und nicht andersrum.

Nachfolgend seht ihr unsere Einschlafsituationen, von Geburt bis heute. Ich muss dazu sagen, dass wir von Anfang an gemeinsam im Familienbett schlafen und sie immer erst „eingetucht“ oder schlafen gelegt wird, wenn sie müde wird. Also wenn sie gähnt, sich die Augen reibt, am Ohr rumfummelt oder generell wuschig wird und unkonzentriert. Ich halte nichts von schreien lassen und „Schlaftraining“. Kinder müssen und können nicht lernen alleine einzuschlafen. Wir sollten für sie da sein. Immer.

0-2 Monate
Hier gab es nur ein abendliches Ritual. Papa hat die Maus in den Schlaf getragen, während ich bereits schlief. So konnte ich ein wenig Schlaf nachholen und kam besser durch die Nächte. Sie schlief immer schnell und zuverlässig im Tuch ein und man konnte sie nach 10-15 Minuten Schlaf im Tuch auch vorsichtig ins Bett legen. Manchmal ist sie dann noch einmal kurz aufgewacht, dann war ihr Schlaf noch nicht tief genug.

3-4 Monate
Eine sehr entspannte Phase folgte. Sie konnte immer und überall einschlafen, solange Mama oder Papa bei ihr waren. So schlief sie friedlich nuckelnd im Bett ein, im Tuch oder auf meinem Arm, wie es gerade passte.

5-8 Monate
Es wurde wieder unruhiger. Wir haben sie eigentlich immer im Tuch getragen. So schlief sie meistens ruhig ein und konnte dann abends abgelegt werden, bzw. hat einfach tagsüber immer im Tuch geschlafen (während ich Hörbuch gehört habe;). Zu dieser Zeit hat sie einen sehr leichten Schlaf entwickelt. Sie brauchte immer absolute Ruhe und war viel zu aufgeregt um einzuschlafen, sobald sich jemand unterhielt, laute Autos vorbei fuhren etc. Ich konnte also nicht mehr in Gesellschaft laufen, sondern nur noch schweigend alleine und musste Fußgängern etc. ausweichen.

9-10 Monate
Wieder folgte eine entspanntere Phase, in der sie abends mit stillen und viel kuscheln einschlief, während sie tagsüber weiterhin getragen wurde. Meistens jedoch jetzt nur noch zum einschlafen. Nach 5-10 Minuten hat sie dann meist problemlos im Bett weitergeschlafen. Papa wurde nun allerdings zum einschlafen nicht mehr akzeptiert.

11-13 Monate
Sie wurde unruhiger und so ging ich mit ihr wieder jeden Abend zum einschlafen laufen. Im Tuch draußen schlief sie super ein. Nach 2-3 Minuten schlief sie auch schon so entspannt, dass sie, sogar wenn sie noch einmal wach wurde beim hinlegen, gleich wieder einschlief. Tagsüber schlief sie teils im Bett ein, teils im Tuch...

14-15 Monate
Sie brauchte nun meistens kein Tuch mehr. Ich trug sie in meinen Armen durch die Wohnung. Das machte sie innerhalb von 2-5 Minuten so schläfrig, dass sie mitunter gleich im Arm einschlief. Wenn sie doch mal sehr unruhig war, blieb das Tuch die Wunderwaffe. Zuverlässig und effektiv. Ich musste die Wohnung inzwischen nie mehr zum einschlafen verlassen.

16 Monate
Ein riesiger Sprung hat sich getan. Sie zeigt inzwischen auf das Bett, sobald sie sich müde fühlt und schläft dann super schnell mit kuscheln, singen oder stillen ein. Es ist wahnsinnig entspannt geworden und das von ganz allein ;)

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